Echte Kontakte aus Friedrichshain
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Friedrichshain – Mehr als nur Suff und Touris
Also pass ma auf, Kollege. Friedrichshain is nich Wedding, dit is klar. Aber dit is ooch nich dieser sterile Mist aus Mitte oder der langweilige Familienkram aus Prenzlauer Berg. Friedrichshain hat noch Ecken und Kanten, jenau wie icke. Dit is der Kiez, wo dit berühmte „Berlin ist arm, aber sexy“ erfunden wurde, scheint mir. Hier stolperste über Punks, Künstler, Studenten und Leute, die einfach nur ihr Ding machen wollen. Die Fassaden bröckeln, der Putz is ab, aber dahinter, da is Leben drin. Echtes Leben. Und jenau dit suchste ja, wa?
Verjiss die Hochglanz-Fotos von irgendwelchen Portalen. Dit wahre Leben spielt sich auf der Straße ab. Zwischen den Spätis, in den Parks und in den ranzigen Hauseingängen. Die Leute hier haben keene Zeit für Spielchen. Entweder es funkt oder eben nich. Diese Direktheit, die musst du abkönnen. Aber wenn du dit kannst, dann biste hier jenau richtig. Denn wer nach dem Tacheles sucht, der weiß, dass Ficken in Friedrichshain nich hinter polierten Fassaden stattfindet, sondern da, wo dit Leben tobt. Dit is ne Mentalität, keene Postleitzahl. Hier wird nich lange jefackelt, hier wird jemacht.
Wo der Bär steppt: Deine Jagdreviere
Klar kannste dich in eine von den tausend Bars hocken. Kannste machen. Musste aber nich. Die besten Dinger passieren spontan, einfach so auf der Straße oder an Orten, wo die Energie stimmt. Hier haste mal 'n paar Ecken, wo de die Augen offenhalten solltest.
Das RAW-Gelände: Rost, Beton und klare Ansagen
Dit Areal an der Revaler Straße is nich einfach nur'n Haufen alter Hallen. Dit is der Pulsschlag vom Kiez, wa. Überall riecht's nach Bier, Schweiß und Freiheit. Der Bass aus den Kellern massiert dir die Nieren und die Leute, die hier rumlaufen, die sind genauso. Rau, ehrlich, und die suchen keene Brieffreundschaft. Hier wird nich lange um den heißen Brei geredet. Ein Blick, ein Nicken, ein Satz. Wenn's passt, dann passt's. Und wenn nich, dann eben nich. Keener is dir böse. Dit is die ungeschriebene Regel auf dem RAW-Gelände. Die Luft flimmert hier, besonders nachts, wenn die Lichter der Clubs die alten Backsteinwände anstrahlen. Rund um den U-Bahnhof Warschauer Straße und oben an der Brücke wimmelt es von Menschen, die auf dem Sprung sind – in den nächsten Club oder vielleicht ja zu dir. Dit is der perfekte Ort für 'n Spontan Sex Berlin, ohne dass man dit Wort überhaupt aussprechen muss. Die Atmosphäre schreit danach.
Der Boxhagener Platz: Tagsüber entspannt, nachts jeht die Post ab
Täusch dich ma nich in dem Kiez rund um den „Boxi“. Tagsüber, besonders am Wochenende beim Flohmarkt, schieben sich da die Massen durch. Aber wenn du'n Auge dafür hast, siehste zwischen den ganzen Touris und Zugezogenen ooch die Originale. Die, die hier leben und den ganzen Zirkus mit 'nem Lächeln ertragen. Setz dich in eins der Cafés, trink 'n Kaffee und beobachte die Leute. Hier musste 'n bisschen mehr Geduld haben, aber die Gespräche sind oft besser. Man kommt leichter ins Quatschen. Und aus 'nem lockeren Spruch über irgendeenen Trödel kann schnell mehr werden. Abends ändert sich die Stimmung. Die Stände sind weg, die Spätis machen auf und die Leute holen sich ihr Bier. Dit is die perfekte Zeit, um jemanden anzusprechen. Ne echte Boxhagener Platz Action startet oft mit 'nem Bier in der Hand und 'nem Spruch auf den Lippen.
Die East Side Gallery: Kunst is nur der Vorwand, wa?
Okay, icke jeb's zu: Dit is die reinste Touristenfalle. Aber! Und dit is'n jroßes Aber: Wo viele Menschen sind, sind ooch viele Chancen. Keener jeht da hin, um sich stundenlang die Bilder anzugucken. Dit is 'ne Kulisse. 'Ne Bühne. Und auf dieser Bühne kannste deinen Auftritt haben. Der Trick is, sich von der Masse zu lösen. Jeht 'n paar Meter weiter Richtung Spree, setzt euch auf die Wiese oder lauft rüber auf die andere Seite der Straße. Beobachte, wer ooch keen Bock mehr auf dit Gedrängel hat. Dit sind deine Leute. Die, die vielleicht ooch nur 'nen Vorwand jesucht haben, um rauszukommen. Ein „Na, ooch allet schon jescannt?“ kann Wunder wirken. Und von der East Side Gallery is der Weg zu 'ner ruhigeren Bar oder direkt in 'ne Wohnung nich weit. Man muss nur den ersten Schritt machen.
Tacheles reden: So klappt der Friedrichshain Kiezbums
Dit Wichtigste in dem Kiez hier is, dass du echt bist. Lass die einstudierten Sprüche im Wedding. Die funktionieren hier nich. Die Leute haben 'nen sechsten Sinn für Jeblubber. Sei direkt, aber nich plump. Ehrlich, aber nich aufdringlich. Ein ehrliches Kompliment über die abgerockte Lederjacke oder die coole Tätowierung is tausendmal mehr wert als irgendein poetischer Quatsch. Ein Gespräch vor'm Späti in der Simon-Dach-Straße kann der Anfang von allem sein. Hol dir 'n Bier, biete eins an und quatsch einfach drauf los. Ohne Erwartungen, ohne Druck.
Am Ende läuft's oft auf 'n Privattreffen Friedrichshain hinaus, dit sich einfach so ergibt. Dit is der Charme von Berlin. Nüscht is jeplant, allet is möglich. Der beste Wohnungsfick Berlin is der, der aus 'ner Laune heraus entsteht. Nach drei Bier, 'nem guten Gespräch und dem Gefühl, dass die Chemie einfach stimmt. Dit is authentisch. Dit is Friedrichshain. Also sei kein Quatscher, sei'n Macher. Dit is allet, wat zählt.
Fazit? Jeblubber! Hau in die Tasten!
Wat soll icke dir noch groß erzählen? Du musst den Arsch hochkriegen und rausjehen. Friedrichshain schläft nie. Die Möglichkeiten sind immer da. Ob nachts um drei auf der Warschauer Brücke oder nachmittags am Boxhagener Platz. Die Leute sind da. Die sind offen. Die warten nich auf den Prinzen auf'm weißen Pferd, sondern auf 'ne ehrliche Haut mit 'ner klaren Ansage. Also, hör auf zu lesen und fang an zu leben. Siehste 'ne interessante Frau, die dir jefällt? Dann hau in die Tasten. Schreib ihr direkt, ohne langes Rumgeeiere. Oder noch besser: Sprich sie an, wenn du sie siehst. Nich lang fackeln – Treffen klarmachen. Dit is Berlin, wa. So und nich anders läuft der Hase hier.


















